Kreisverband
Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.
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NATO-Gipfel-Einsatz des Kreisauskunftsbüros
in Baden-Baden, Kehl und Straßburg

 

02.04.2009

Ein Erfahrungsbericht von Petra Sabine Herold


Das Team der Personenauskunft beim Nato-Gipfel
Als im Dezember 2008 die Anfrage an mich herangetragen wurde beim bevorstehenden Nato-Gipfel im Bereich der Personenauskunft mitzuwirken, war schnell klar, dass dies eine einmalige Sache ist. Das örtliche Kreisauskunftsbüro in einem Kreisverband ist stets darauf angewiesen bei „Übungen“ das eigene Wissen und Können einzusetzen. Nun aber bot sich unter nahezu realistischen Bedingungen die Möglichkeit auch zu zeigen wie und dass es funktionieren kann. Seit Dezember 2008 fanden etliche Arbeitsgruppen-Sitzungen in unserem Landesverband statt, die der Planung, Berechnung und auch der Machbarkeitsüberlegungen dienten. Die strategische Einteilung, welcher Unterabschnitt unter wessen Leitung stand war optimal gewählt, an dieser Stelle möchte ich mich auch persönlich bei unserem „Leitungsteam“ bedanken!
Die Vorgaben waren präzise, klar und gut umzusetzen. Die Kommunikation war jederzeit möglich: per Mail oder Telefon konnten immer zeitnah Abstimmungen erfolgen. Die Informationen, die ich während der Informationsveranstaltung des RP am 21.03.09, also kurz vor dem Nato-Gipfel erfuhr, waren sehr informativ um sich das Gesamtgeschehen vorstellen zu können. Dies besonders im Hinblick auf eine Aufgabenteilung im Rahmen einer hierarchischen Abfolge. Nur so kann der Einzelne begreifen, dass er zum Gesamteinsatz einen wichtigen Beitrag leistet, auch wenn er selbst nicht alles weiß und kann – aber als Glied in einer Kette gut funktioniert.

Diese Beurteilung kann ich als besonders Resümee ziehen, da ich vom 30.03. bis 02.04.09 in der Einsatzleitung der Personenauskunft in Bühl war. Hier erkennt man schnell, dass es unvorstellbar viele offene Fragen, Wünsche und Probleme gibt. Die technischen Grundvoraussetzungen für einen Stab waren optimal. Eine wichtige Erkenntnis war auch, die Bedeutung der eigenen Kompetenz – sowohl im kognitiven, psychischen und auch fachlichen Bereich. Die Planungsvorgaben für Dienstplangestaltung der Hotline kann ich als gut bezeichnen. Es gab zwar immer wieder Rückfragen von Hotlinemitarbeiter/innen, ob denn eine 12-Stunden-Schicht machbar sei. Aber dies war schnell zu entkräften, da man zu viert genug Möglichkeiten hatte Pausenregelungen zu treffen.
Es gab bekanntermaßen keine wirklichen Suchanfragen, aber alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzten die Zeit, um sich mit dem Xenios-Programm in dieser Zeit zu beschäftigen! Dabei wurden auch kleine Schwachstellen im Programm entdeckt, die es noch zu bearbeiten gilt.

Abschließend kann ich sagen, dass die Beteiligten froh waren, dass der Einsatz so ruhig verlief, alle stellten für den gesamten Ablauf ein positives Zeugnis aus.

Wir, im Namen aller Hotlinemitarbeiter, bedanken uns für die einmalige und gute Erfahrungen, die wir sammeln durften!


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