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Großübung der Feuerwehr und DRK Helmstadt-Bargen

 

13.06.2009

“Im Wettlauf mit der Zeit - Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiten Hand in Hand”.
"Verkehrsunfall, Helmstadt, Kreuzung Asbacher Straße / Hinterdörferweg, mehrere Personen eingeklemmt, Pkw brennt".


Feuerwehr und DRK am Unglücksort
Mit diesen Worten wurden die Feuerwehren Helmstadt, Flinsbach und Bargen sowie die DRK-Einsatzgruppe Helmstadt-Bargen, zu einer unangekündigten Hilfeleistungsübung am 13.06.09 alarmiert. Den zuerst eintreffenden Fahrzeugen der Abteilung Helmstadt bot sich ein schreckliches Szenario. Zwei Pkw, aus deren Motorräumen dichter Rauch quoll, waren in Seitenlage ineinander verkeilt. In den Fahrgastzellen befanden sich noch insgesamt sechs eingeklemmte Passagiere, davon 2 bewusstlose Personen.

Bis zum Eintreffen des Notarztes sowie der DRK-Einsatzgruppe wurden die Verletzten erstversorgt und betreut sowie die Brände in den Motorräumen gelöscht. Die Besatzung des Helmstadter Tanklöschfahrzeuges bereitete den Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte vor, welche nur in Absprache mit dem Notarzt vorgenommen werden, um die eingeklemmten Personen möglichst schonend und mit Rücksichtnahme auf bestehende Verletzungen aus dem Pkw zu befreien. Die Mannschaft des zweiten Helmstadter Fahrzeugs sicherte eines der Fahrzeuge mittels Steckleitern gegen ein mögliches Umkippen.

Kurze Zeit später trafen nun auch die Abteilungen Flinsbach, Bargen sowie die Einsatzgruppe des DRK Helmstadt-Bargen und Notarzt an der Unfallstelle ein. Nun konnten an beiden Pkw mit den Rettungsarbeiten begonnen werden. Während sich die Kameraden aus Helmstadt und Bargen um die Rettung der eingeklemmten Personen kümmerte, stellte die Feuerwehr Flinsbach mittels eines Schaumrohres den Brandschutz sicher.

Feuerwehrleute d DRK-Mitarbeiter beim Bergen von VerletztenTrotz der nicht ganz alltäglichen Einsatzlage überzeugte die auffallend zügige und routinierte Vorgehensweise der Einsatzkräfte. So konnten schon kurze Zeit später vier der sechs Eingeklemmten der Einsatzgruppe zur Notfallversorgung  übergeben werden. Da bei den beiden bewusstlosen Mitfahrern Wirbelsäulenverletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten, mussten hier die Rettungsarbeiten mit größter Sorgfalt durchgeführt werden. Bei einem der beiden Pkw kam noch erschwerend hinzu, dass dieser mit der Dachseite an einem massiven Baum lehnte. Daher konnte das Dach nicht wie gewohnt abgeklappt werden, sondern musste mittels der Rettungsschere zweigeteilt werden. Doch dieses stellte für die Einsatzkräfte keine allzu große Herausforderung dar, sodass auch die beiden bewusstlosen Personen trotz der schwierigen Situation sehr rasch aus den Wracks befreit wurden und an die Kräfte des DRK übergeben werden konnten.

Zu den zahlreichen Zuschauern gehörten neben zahlreichen interessierten Mitbürgern auch der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Helmstadt-Bargen, Wolfgang Schieck, sowie der neu gewählte Bürgermeister, Wolfgang Jürriens.
Bei der abschließenden Besprechung im Helmstadter Feuerwehrhaus bedankte sich der stellvertretende Kommandant der Feuerwehr Helmstadt-Bargen, Bernhard Zuber zunächst einmal bei den Kameraden Andreas Kiss (Helmstadt), Manuel Nötzel und Thomas Hönig (beide Bargen), welche sich für die Vorbereitung und Planung der außergewöhnlichen Übung verantwortlich zeichneten. Er lobte die Einsatzkräfte für die gute und fachgerechte Vorgehensweise, welche nur durch weitere Übungen verfeinert werden könne. Auch die unkomplizierte Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen sei bemerkenswert. Gleiches gelte auch für die Kooperation mit der DRK-Bereitschaft Helmstadt-Bargen, die mittlerweile zu fast jedem Einsatz der Feuerwehr Helmstadt-Bargen ebenfalls mit ausrückt. Der zukünftige Bürgermeister Jürriens zeigte sich positiv beeindruckt von der Gelassenheit, mit der die Rettungsarbeiten durchgeführt wurden. Er lobte die gute Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte, welche "Hand in Hand" ihre Aufgaben erledigt hätten.

Bernd Frey



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