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01805-365690 - Schnelle Hilfe bei unvorhergesehenen Notfällen

 

03.07.2009

Neues Projekt des Heidelberger Bündnisses für Familien in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz


Thomas Locher beim Pressetermin mit zwei Vertreterinnen der Presse
„Guten Tag, Sie sprechen mit ,HeiHieLs’, der Heidelberger Hilfe in extremen Lebenssituationen.“ Zuerst meldet sich diese Bandansage, dann übernimmt ein Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums beim Deutschen Roten Kreuzes das weitere Gespräch. Seit kurzem ist die Hotline mit der Nummer 01805 365690 geschaltet – damit haben die Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg die Möglichkeit,  kurzfristig und unkompliziert Unterstützung abrufen zu können, etwa wenn ein Kind unerwartet krank wird oder wenn ein pflegebedürftiger Angehöriger Hilfe braucht. Auf den Weg gebracht hat dieses virtuelle Netzwerk eine Arbeitsgruppe im „Bündnis für Familie“ Heidelberg in enger Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz.

Die Telefon-Hotline ist bei der Servicezentrale des DRK geschaltet und von versierten Mitarbeitern besetzt. „Das passt zu unserem Verständnis von schneller, wirksamer Hilfe“, so Geschäftsführer Thomas Locher bei dem Pressegespräch in der Servicezentrale unseres Kreisverbandes. Der Service will in erster Linie Betreuungslücken schließen in der Zeit von montags bis freitags zwischen 16 bis 6 Uhr und 24 Stunden an den Wochenenden und Feiertagen. „Wir erfragen erstmal, worum es geht, dann vermitteln wir weiter an die professionellen Dienstleister im Hintergrund“, erklärt DRK-Mitarbeiter Friedbert Hintermayer. Die Arbeit der Callcenter- Agenten wird unterstützt durch eine umfangreiche Datenbank mit Hinweisen zu  sozialen Diensten, Dienstleister für Senioren aber auch jungen Familien. Insgesamt sind über 40 Partner dem Netzwerk des „Bündnisses für Familie“ assoziiert.  Die Dienstleister sind allerdings kostenpflichtig. „Aber unkomplizierte Hilfe soll nicht daran scheitern“, versprechen Aline Moser vom Bündnis und Bärbel Straub-Krieg (Frauen helfen Frauen). Die situativ erforderliche Leistung werde auf jeden Fall erbracht. Möglicherweise wird zukünftig  ein Fonds für Bedürftige eingerichtet. „HeiHieLs“ vernetzt als familienunterstützendes Konzept aber nicht nur Pflegedienste.

Es bietet Wohnungsservice und ein Krankenhaus Rundum-Sorglos-Paket, sogar eine Haustierbetreuung an. „Nach unserem Kenntnisstand sind wir mit diesem Angebot Vorreiter im Land“, meinten Moser und Straub-Krieg stolz. Damit habe man das ganze Spektrum an Familienhilfen, besonders auch für Alleinstehende und Alleinerziehende, abgedeckt. Federführend für das Projekt war beim Roten Kreuz Hans-Jürgen Florenz. „Wir haben nicht nur die optimalen technischen Voraussetzungen. Wir haben z.B. mit unserem HausNotRuf langjährige Erfahrungen im 24 Stunden Service“, führt er aus.
 
Über den Namen „HeiHieLs“ habe man sich lange Gedanken gemacht, hieß es. Zum Logo gehört ein Damenschuh mit hohen Absätzen (High Heels) – ein Symbol für die moderne, berufstätige Frau. „Denn die Notfallhilfe soll ein weiterer Baustein sein im System Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Aline Moser.

Hans Jürgen Florenz


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