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Neuer Notarztstandort in Walldorf hat sich bestens bewährt –
2370 Einsätze in nur einem Jahr

 

01.11.2009

„Diese Einrichtung ist nicht mehr wegzudenken.“ Walldorfs Bürgermeister Heinz Merklinger spricht vom Notarztstandort für den südwestlichen Rhein-Neckar-Kreis, der vor etwas mehr als einem Jahr in der Astorstadt geschaffen worden ist.


Notarztwagen mit zwei Mitarbeitern des DRK
Lange Geburtswehen waren der Einweihung am 1. November vorausgegangen. Doch die Statistik gibt den vielen Befürwortern spätestens jetzt recht: 2370 Einsätze hatte der Notarzt von Walldorf aus zu bewältigen, wie DRK-Bereitschaftsleiter Rainer Frohmüller berichten kann. Mehr als sechsmal am Tag musste das Fahrzeug ausrücken.
Viel wichtiger noch: „Bei 96 Prozent aller Einsätze kann die Hilfsfrist von 15 Minuten eingehalten werden,“ sagt Frohmüller. Dass das vorher oft nicht der Fall gewesen ist, war das Hauptargument für den neuen Standort. In Walldorf und in St. Leon-Rot ist man innerhalb von vier bis acht Minuten vor Ort, Fahrten nach Altwiesloch oder Mühlhausen dauern meist nicht länger als zehn Minuten. Kommt der Notarzt jetzt doch einmal zu spät, liegt das laut Frohmüller an einem Doppeleinsatz oder an der Witterung. Sonst sei man grundsätzlich pünktlich.

Mit ein Grund dafür ist auch die „ganz verkehrsgünstige Lage“, so Bürgermeister Merklinger. Die Rettungswache des DRK wurde auch dank vieler Sponsoren als Interimslösung für den neuen Verwendungszweck umgebaut. Nachdem sich der neue Standort bewährt hat, sind inzwischen die Planungen für ein separates Gebäude auf demselben Grundstück schon weit fortgeschritten. Einige Sponsoren wurden laut dem Bürgermeister dafür schon gefunden, auch die Gemeinden im Mittelbereich Wiesloch hätten ihre Bereitschaft bekundet, sich an der Finanzierung zu beteiligen.
Der Notarztstandort ist rund um die Uhr besetzt. Die Ärzte werden von der Uniklinik Heidelberg und den Kreiskrankenhäusern Schwetzingen und Sinsheim gestellt. Sie arbeiten in 24-Stunden-Schichten (die Fahrer des Rettungswagens in 12-Stunden-Schichten), deshalb sind auch die Ruheräume notwendig. „Der Notarzt geht zu jedem Notfall“ sagt Rainer Frohmüller – ob es sich um einen Unfall auf der Straße oder zuhause handelt. Er ist aber keine Ambulanz, zu der man einfach hingehen kann, sondern kommt grundsätzlich vor Ort: „Fertig versorgt wird der Patient im Rettungswagen oder im Hubschrauber. Wenn er stabil genug ist, wird er in die Klinik transportiert“, so Frohmüller.

RNZ vom 17.11.2009



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