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Der Notarzt kommt mit Allrad-Antrieb

 

26.01.2010

Neuer Audi quattro für den Notarztstandort im Kreiskrankenhaus


Schlüsselübergabe für das neue Notarztfahrzeug
Im Einsatz war es schon am Weihnachtsabend 2009, das neue Notarztfahrzeug mit der leuchtend roten „Bauchbinde“ und den schrillen Signalhörnern. Gestern folgte die offizielle Übergabe des nagelneuen Audi A6 quattro. Vor den Toren des Kreiskrankenhauses überreichte DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Locher den Fahrzeugschlüssel an Dr. Christiane Serf, leitende Notärztin am Notfall-Standort Sinsheim, einer von vier im Kreisgebiet.

Dr. Serf, auch Chefärztin der Abteilung Anästhesie und Intensivtherapie, würdigte die „hervorragende Zusammenarbeit“ von DRK Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg mit den Krankenhäusern des Kreises. Das sichere und moderne Fahrzeug ist mit modernstem medizinischem Gerät ausgestattet und wurde vom DRK zur Verfügung gestellt.

An 365 Tagen rund um die Uhr steht es mit Notarzt und Rettungsassistent für den Ernstfall bereit. Dr. Serf: „Damit stellen wir die notfallmedizinische Versorgung zu Tages- und Nachtzeit bei Schnee, Regen, Sturm oder Eisglätte für die Bevölkerung des Kraichgau sicher.“ Pro Jahr kommen 1400 Einsätze zusammen. Der Rettungsassistent muss nicht nur gute Ortskenntnisse und fahrerisches Können aufweisen. Er ist auch zwei Jahre lang dafür ausgebildet worden, dem Notarzt zu assistieren.

DRK-Kreisgeschäftsführer Locher betonte, dass der Kreisverband „weil uns die Sicherheit wichtig ist“ bei der Fahrzeuganschaffung „noch Geld für die Innenausstattung drauf gelegt hat. Uns geht es um unsere Mitarbeiter.“ Seit 1987 ist das Kreiskrankenhaus Sinsheim Notarztstandort. An der externen Qualitätssicherung des Landesärztekammer nimmt Sinsheim seit 2001 teil. Die letzte Zertifizierung wurde im Dezember 2009 vorgenommen. Ihr Ergebnis wollten der DRK-Kreisgeschäftsführer und die leitende Notärztin noch nicht preisgeben.

Die Berufung von Dr. Christiane Serf zur leitenden Notärztin in Sinsheim, die langjährigen Erfahrungen in der Universitätsklinik Heidelberg mitbringt, würdigte der ärztliche Direktor, Dr. Thomas Schumacher, als „Glücksfall“. Notärzte seien Mangelware und deren Qualifikation „ist sehr hoch angesetzt.“ Krankenhaus-Betriebsleiter Klaus Eiermann sah mit dem jüngsten Ausbau der Infrastruktur in Sinsheim die „Rundumversorgung“ weiter verbessert. Dazu zählt auch die für den Notfallbereich wichtige 24-stündige CT-Rufbereitschaft.  

Quelle: RNZ v. 27.10.10/mw
Foto: Weis


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