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Erste Übung der SEG-Erstversorgung Wiesloch

 

02.10.2010

Am Samstag, den 2. Oktober 2010 wurden die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wiesloch in den Mittagsstunden auf den Plan gerufen. Grund war eine für die Teilnehmer überraschende Alarmübung gemeinsam mit der Feuerwehr Waldhilsbach, der DRK-Rettungshundestaffel Rhein-Neckar und der DRK-Bereitschaft Neckargemünd-Wiesenbach.

DRK-Helfer bei der SEG-Erstversorgung auf einer Wiese
Die Mitte des Jahres in Wiesloch neu etablierte Schnelleinsatzgruppe Erstversorgung (SEG-E) rückte mit dem neuen Gerätewagen Sanitätsdienst und dem Schnelleinsatzfahrzeug rasch in Richtung Einsatzstelle aus. Gemeinsam mit der DRK-Rettungshundestaffel erfolgte dann die Anfahrt zum Unglücksort. Am dortigen Minigolfplatz kam es – so die Übungsannahme – zu einer Explosion, wobei insgesamt zehn Verletzte zu betreuen waren.

Einige Menschen waren panisch in den Wald gelaufen und mussten dort mit speziell ausgebildeten Rettungshunden gesucht werden. Gemeinsam mit den parallel alarmierten Helfer-vor-Ort (HvO) des DRK-Bereitschaft Neckargemünd errichteten die Wieslocher Einsatzkräfte eine Verletztenablage, an der die Patienten zunächst gesichtet, dann erstversorgt und schließlich mit den zahlreichen bereitstehenden Rettungsmitteln in die umliegenden Krankenhäuser verteilt wurden.
Aufgrund der weiträumigen Lage und der Unwegsamkeit des Geländes erwies sich das angenommene Schadensgebiet als ideal für eine Übung der verschiedenen Fachdienste, die dank der raschen Zustimmung der Verantwortlichen auch außerhalb des Wieslocher Einsatzgebiets durchgeführt werden konnte.

Bei der anschließenden Manöverkritik zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit dem Leistungsstand ihrer Einheiten. Lehrreich war der Tag auch für die Wieslocher Helfer, zumal sie zum ersten Mal in dieser Formation ausgerückt waren. Das stetige Üben und die Einsatzerfahrung in der „Einsatzgruppe Brand“ in den letzten Jahren zeigten Früchte und die Einsatzkräfte konnten stolz auf ihre Leistung sein.
Die Kameradinnen des DRK-Bereitschaft Neckargemünd-Wiesenbach konnten durch ihren Einsatz die Wichtigkeit so genannter HvO-Systeme unterstreichen, zumal dieses System im dortigen Bereich noch in der Anfangsphase steckt. Diese Systeme überbrücken das therapiefreie Intervall, das heißt den Zeitraum zwischen Ereignis und Eintreffen des Rettungsdienstes/Notarztes, um den Patienten in Notfallsituationen ein bestmögliches Überleben zu sichern.

Mario Strammiello

Bild: Die ersten Verletzten werden von den Einsatzkräften des DRK versorgt.

Quelle: D. Schemenauer (DRK)



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