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Die Weichen für den Neubau des Notarzststandortes in Walldorf sind gestellt

 

24.02.2012

Am 23. Februar 2012 erfolgte der Spatenstich zum neuen Notarztstandort in Walldorf. Nahe der Autobahnauffahrt entsteht bis Ende des Jahres das neue Gebäude, das den Rettungsassistenten und Notärzten mehr Platz und bessere Arbeitsmöglichkeiten bieten wird.


Architekturmodell des Meubaus
Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner begrüßte die Anwesenden in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Rotkreuz-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. und drückte seine Freude über den Beginn des "zwingend gebotenen" Neubaus aus.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterhält in Heidelberg, Eberbach, Sinsheim und seit November 2008 auch in Walldorf vier Notarzt-Standorte.  Wegen der Unfalldichte in diesem Ballungsgebiet drang das Rote Kreuz auf einen weiteren Notarzt-Standort in Walldorf und traf auf großes Entgegenkommen bei der Stadt und dem damaligen Bürgermeister Heinz Merklinger. Unterstützung gab auch die DRK-Bereitschaft unter Rainer Frohmüller, die in ihren Räumen am Friedhof etwas enger zusammenrückte, um Notarzt und Rettungsassistenten Platz zu bieten. Doch das war natürlich nur eine Behelfslösung. Das neue Gebäude soll mehr Platz und bessere Arbeitsmöglichkeiten bieten.
 
"Es war für uns ein Novum, dieser Notarzt-Standort auf der grünen Wiese", blickte Würzner zurück. Üblich sei, die Notärzte in oder nahe bei Kliniken unterzubringen. Die Verkehrsdichte auf den Autobahnen - aber auch die damit einhergehende gute Verkehrsanbindung - sprachen für Walldorf. Und die Einsatzzahlen belegen die Richtigkeit der Entscheidung: Laut Eckart Würzner sind die Notärzte von Walldorf über 2.300 Mal im Jahr, "sieben Mal am Tag" im Einsatz.
 
"Selbst in Heidelberg sind es nicht mehr", erklärte er, "das hätten wir nicht annähernd erwartet." Überdies glänzt der Notarzt-Standort mit "hervorragenden Einsatzzeiten", wie Würzner und Rainer Frohmüller zeigten: In vier Minuten hat man es schon nach Heidelberg geschafft, in allerhöchstens 15 Minuten ist man in Bruchsal. Durchschnittlich ist man binnen 13 Minuten beispielsweise in Malsch, Altlußheim oder Leimen. Respekt und Dank sprach Eckart Würzner daher insbesondere den Notärzten und ihren Fahrern aus.

Bauherr sei das Rote Kreuz, so Würzner. Möglich wurde der neue Standort mit Unterstützung der Hopp-Stiftung und des Landtagsabgeordneten Karl Klein, wie Würzner in seiner Rede dankbar erwähnte. So gelang der "große Sprung" zu einem "richtigen Neubau", der insgesamt 235 000 Euro kostet. Das Land trägt knapp 60 Prozent also fast 140.000 Euro, das Rote Kreuz selbst zahlt gut 11.000 Euro und auch die Sprengelgemeinden steuern einen Anteil bei.

"Ein schönes Beispiel, wie viel Gutes erreicht werden kann, wenn viele an einem Strang ziehen", sah Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab im Hinblick auf den  Neubau. Das Provisorium durch einen neuen Notarzt-Standort zu ersetzen, sei "gut für die Region". Die Bürgermeisterin zeigte sich "sehr beeindruckt" davon, wie sich die Einsatzzahlen entwickelt haben, und davon "was hier an Lebensrettung geleistet wird".
 
Bei der Übergabe der Baugenehmigung an Eckart Würzner drückte sie auch vor allem den Ärzten und den Rettungsassistenten, die sich tagtäglich "in den Dienst der Menschen" stellen, ihren herzlichen Dank aus. "Es steht uns gut an und ist ein Zeichen der Wertschätzung, dass wir Ihnen angemessene Räume zur Verfügung stellen." Wenn das neue Gebäude  wie geplant leuchtend rot angestrichen wird, werde es "zu einem echten Hingucker".
 
Grußworte sprach auch Katrin Tönshoff im Namen der Dietmar-Hopp-Stiftung, die einen namhaften Betrag zur Finanzierung des Neubaus gespendet hat. Sie betonte die "hohe Bedeutung" kurzer Einsatzzeiten für alle Menschen, die in Not geraten. Jede gelungene Lebensrettung sei für die Betroffenen "ein zweiter Geburtstag". Sie freute sich im Namen der Hopp-Stiftung, diese "wichtige soziale Aufgabe" unterstützen und für gute Arbeitsbedingungen der Retter sorgen zu können. (Quelle: RNZ/DRK)

Gruppenbild Spatenstich: (von links nach rechts) Rettungsassistent Joachim Krämer,  DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Locher, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender und Rauenbergs Bürgermeister Frank Broghammer, Kreisverbandsvorsitzender und Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab, Katrin Tönshoff (Dietmar-Hopp-Stiftung), Architekt Werner Herrmann, Landtagsabgeordneter Karl Klein

Spatenstich für den Neubau des Notarztstandortes: (von links nach rechts) Rettungsassistent Joachim Krämer,  DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Locher, stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender und Rauenbergs Bürgermeister Frank Broghammer, Kreisverbandsvorsitzender und Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab, Katrin Tönshoff (Dietmar-Hopp-Stiftung), Architekt Werner Herrmann, Landtagsabgeordneter Karl Klein schreiten zur Tat.





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