Kreisverband
Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.
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"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!"

 

13.07.2013

Was hat dieser eher aus dem Fußball bekannte Wunsch und Spruch mit dem DRK zu tun, und wer hat ihn gerufen? Lesen Sie die Auflösung dieser Fragen der Reihe nach:

Gruppenbild mit den Siegern
Die Preisträger des Sonderpreises für menschliche Zuwendung (DRK Neckargemünd-Wiesenbach) und die Sieger des Landesentscheides in Heidenheim (DRK Epfenbach) strahlen um die Wette. Foto: Heiko Hoffmann
Auch im DRK gibt es Meisterschaften und wie im Fußball werden diese auf Bereichs-, Landes- und Bundesebene durchgeführt. Der diesjährige Leistungsvergleich der Bereitschaften fand am 13. Juli 2013 in Heidenheim statt, dessen Kreisverband sein 125-jähriges Bestehen feiert. 
Beim DRK geht es nicht darum, wer die meisten Pflaster klebt, am schnellsten Binden wickelt oder die meisten Patienten versorgt, sondern wer die gestellten Wettbewerbsaufgaben am besten, d.h. fach- und patientengerecht löst. Beim Leistungsvergleich in Heidenheim galt es in einem anspruchsvollen Parcours durch die Stadt unterschiedliche Aufgaben aus allen Bereichen zu lösen.

In zwei Theorie-, sieben Praxisaufgaben und drei  Aufgaben, die der ausrichtende Kreisverband stellte, musste jede der 13 angetretenen Wettbewerbsgruppen aus ganz Baden-Württemberg ihr Können unter Beweis stellen. Es galt, Kopfplatzwunden, Schnittwunden, Insektenstiche mit allergischer Reaktion, Verbrennungen und viele andere Verletzungen zu versorgen. 

Die Bereitschaft des DRK Epfenbach beim Landesentscheid in Heidenheim absolviert den anspruchsvollen Parcours mit unterschiedlichen Aufgaben.Unter den strengen Augen der Prüfer absolvierte die Bereitschaft des DRK Epfenbach beim Landesentscheid in Heidenheim den anspruchsvollen Parcours mit unterschiedlichen Aufgaben.

Im Skaterpark musste eine junge Patientin, die sich beim Zusammenstoß eine Verletzung des Beckens zugezogen hatte, versorgt werden. Ihre Lage in der Halfpipe hat dabei den Einsatz der Rettungsmittel Schaufeltrage und Vakuum-Matratze zusätzlich erschwert. Daneben mussten zwei weitere Patienten von der Gruppe versorgt werden, wobei es nicht nur um die reine Versorgung der Verletzung ging sondern die menschliche Zuwendung besonders wichtig wurde. Über 6 Stunden hatte die Absolvierung des Parcours gedauert und alle Teams waren geschafft. 

Versorgung eines verletzten Fahrradfahrers
Versorgung eines verletzten Fahrradfahrers

Die verdienten Sieger strahlen um die Wette 

Nach dem Abendessen waren alle sehr gespannt auf die Siegerehrung. Den vom Präsidenten des Landesverbandes Dr. Menz gestifteten Sonderpreis für menschliche Zuwendung gewann die Gruppe aus dem DRK Ortsverein Neckargemünd-Wiesenbach.
Der Höhepunkt war dann die Verkündung der Sieger des Landesentscheides. Nachdem die Plätze 7- 13 vergeben waren, wurden die besten sechs Teams nach vorne gerufen und die Spannung stieg nochmals. In einer knappen Entscheidung wurde die Gruppe des DRK Epfenbach (Michaela Fischer, Nathalie Keller, Uwe Lay, Christiane Nostadt und Sandra Seitter) schließlich zum Sieger des Landesentscheids gekürt.

Diesen Fünf ist also der Ausruf „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ zuzuordnen. Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Jetzt gilt es sich konzentriert auf das Finale in Berlin vorzubereiten, wozu sicher auch das gewonnene Sondertraining in der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler beitragen wird.

(Uwe Lay, Bereitschaft Epfenbach)


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