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Unruhen in der Ukraine - DRK unterstützt Ukrainisches Rotes Kreuz

 

21.02.2014

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt seine ukrainische Schwestergesellschaft bei der Versorgung von Betroffenen der andauernden Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Regierungskräften.

„Die Bilder der blutigen Zusammenstöße in der Ukraine sind erschütternd. Bei der neuerlichen Eskalation sind mindestens 25 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Das Ukrainische Rote Kreuz hilft den Verletzten und Betroffenen auf allen Seiten“, sagt DRK-Präsident Rudolf Seiters.

Das DRK hat nun 100.000 Euro für die Beschaffung von Helmen, Schutzjacken und Ausstattung von Zelten zur Erstversorgung von Verletzten für das Ukrainische Rote Kreuz zur Verfügung gestellt. Das DRK arbeitet seit der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 eng und vertrauensvoll mit der ukrainischen Schwestergesellschaft zusammen und steht gerade in diesen Tagen in ständigem Kontakt mit dieser.

Das Ukrainische Rote Kreuz leistet seit Ausbruch der Proteste unparteiische Hilfe für die Betroffenen. Freiwillige Helfer sind rund um die Uhr im Einsatz um Erstversorgung von Verletzten zu leisten und warme Mahlzeiten und Getränke zu verteilen. Die Hilfsmaßnahmen werden durch die anhaltende Kältewelle noch erschwert. Seit dem 20. Januar 2014 hat das Ukrainische Rote Kreuz daher in Zusammenarbeit mit den nationalen Katastrophenschutzdiensten zusätzliche Anstrengungen unternommen, Anlaufstellen für unterkühlte Personen zu schaffen. In landesweit fast 1000 Wärmezelten arbeiten sowohl Freiwillige als auch über 3.000 Krankenschwestern, die auch Hausbesuche übernehmen und warme Mahlzeiten sowie Kleidung verteilen. Neben den Wärmezelten bieten rund 400 Rotkreuzeinrichtungen („Medikosozialstationen“) weitere Anlaufpunkte für Bedürftige.

„Die Arbeit des Ukrainischen Roten Kreuzes ist in diesen Tagen wichtiger den je, damit den vielen Menschen, die bei den Protesten verletzt wurden oder Unterstützung benötigen, geholfen werden kann. Das DRK steht bereit, weitere Hilfen zu leisten“, sagt Seiters.

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