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Üben für den Ernstfall - Katastrophenschutzübung am 11. Oktober rund um Kliniken im Neuenheimer Feld

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg

 

So real wie möglich führen die Stadt Heidelberg und die im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen am Samstag, 11. Oktober 2014, von 9 bis 15 Uhr, eine Evakuierungsübung am Universitätsklinikum Heidelberg auf dem Campus im Neuenheimer Feld durch. Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen rund um die Kliniken und den Olympiastützpunkt Rhein-Neckar (OSP) kommen. Die Übung, an der etwa 250 Helfer und Übungsdarsteller teilnehmen werden, soll wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall liefern. Beteiligt sind neben dem Universitätsklinikum Heidelberg die Feuerwehr Heidelberg, das Polizeipräsidium Mannheim, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Technische Hilfswerk (THW), der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr Heidelberg.

Die Übung beginnt am 11. Oktober um 9 Uhr mit der Evakuierung eines Teilbereichs der Medizinischen Klinik. Dort werden 80 Patientendarsteller – gespielt von Auszubildenden des Klinikums sowie Mitgliedern von THW, DLRG und DRK – in Fußgänger, Rollstuhlfahrer und bettlägerige Patienten eingeteilt. Über zwei vorab festgelegte Wege gelangen die „Patienten“ zum Olympiastützpunkt. Dieser steht mitsamt seiner großen Sporthalle auch im Ernstfall bei einer Evakuierung zur Verfügung. Die Behandlung der „echten“ Patienten in den Kliniken ist von der Übung in keinem Augenblick beeinträchtigt. Das Ende der Aktion ist für 15 Uhr geplant.

Als Grund für die Evakuierung wird der Fund einer „Bombe“ aus dem Zweiten Weltkrieg inszeniert, die bei Arbeiten im Bereich des Neubaus der Chirurgischen Klinik ans Tageslicht befördert wird. Um auch dieses Szenario so real wie möglich zu gestalten, wird die Bomben-Attrappe, die der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung stellt, vom THW zur „Entschärfung“ vorbereitet.

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