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GrüMOS 2018: Die Nachbearbeitung der Kreisverbandsübung ist in vollem Gange

 

20.07.2018

DRK-Rettungsassistenten vor einem Zelt
Einige Wochen liegt die Kreisverbandsübung #GrüMOS2018 jetzt schon zurück – ein Wochenende, an dem mehrere hundert Rotkreuzler in einer realistischen Simulation den Ernstfall probten. Was, außer schönen Erinnerungen und tollen Erfahrungen bleibt von diesem Wochenende übrig? Welche Lehren ziehen die Beteiligten aus der Großübung? Um die gewonnenen Erkenntnisse effektiv zu verwerten und zu verbreiten, ist bereits eine dezidierte Nachbearbeitung im Gange.

Ein erstes Feedbackgespräch mit dem Steuerkreis und den übergeordneten Leitungskräften hat bereits stattgefunden. Weiter ist ein Treffen mit den beteiligten Führungskräften geplant, bei dem auch das Feedback der Übungsbeobachter aufgearbeitet wird. Auch ein Evaluationstermin im Steuerkreis zum Gesamtablauf der Übung steht an. „Bei diesen Treffen gehen wir dann genau ins Detail und fragen: Wo müssen wir nachbessern? Wo können wir in Form von künftigen Schulungsmaßnahmen lenkend eingreifen?“, erklärt Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Wiesbeck. „Die Übung hat viel Positives zutage gebracht, aber auch Erkenntnisse darüber geliefert, woran wir weiter arbeiten müssen“.

Externe Gäste waren vom Engagement und der Tatkraft beeindruckt

Eine von vielen Erkenntnissen ist beispielsweise, dass die Koordination und Vernetzung zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Strukturen weiterhin im Fokus bleiben muss. Auch bei der Zusammenarbeit einzelner Einsatzeinheiten oder bei der Materialausstattung besteht Verbesserungspotenzial. In zukünftigen Übungen soll zudem der Bereich betreuungsdienstliche Maßnahmen, wie Evakuierung, Betreuung und Unterbringung stärker gewichtet werden. „Wir wollen eine solche Großübung künftig alle vier Jahre durchführen“, sagt Jürgen Wiesbeck. „Jährlich werden wir zudem zyklisch kleinere Übungen mit einzelnen Einsatzstrukturen durchführen“.

Positiv waren das Engagement und die Tatkraft, die alle Teilnehmer unter Beweis gestellt haben. Die erfolgreiche Teilnahme an einer so realistischen Großübung verleiht Selbstbewusstsein, das war noch am gleichen Tag zu spüren. Das spiegelte sich auch im Teamwork und im individuellen Verhalten wider, was auch dem Lenkungskreis nicht verborgen blieb: „Als Beobachter sieht man die handelnden Akteure im Einsatz, da bekommt man schon eine Idee, wer künftig auch für Leitungspositionen in Frage kommt“, so Jürgen Wiesbeck. Auch externe Gäste, vom DRK-Präsident und Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bis hin zu zahlreichen Vertretern von Behörden, Institutionen des Landesverbandes, als auch die Presse, zeigten sich begeistert von dem beeindruckenden Szenario.

Über die Sommermonate hinweg wird der Lenkungskreis tiefer in die Analyse einsteigen, das Feedback gelangt dann vom Führungszirkel zu den Einsatzeinheiten. Zudem wird ein Abschlussbericht erstellt, der jedem Teilnehmer zugänglich gemacht wird. Dieser Bericht wird spätestens im Laufe des Septembers vorliegen.

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