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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

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Jürgen Wiesbeck ist neuer Präsident des DRK-Kreisverbandes

26.11.2019

Felix Zurbrüggen

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Bei der Kreisversammlung 2019 des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. trat der bisherige Präsident Prof. Dr. Eckart Würzner nicht mehr zur Wiederwahl an. Die Delegierten wählten Jürgen Wiesbeck ohne Gegenstimme zum neuen Amtsinhaber.

Die Aegidiushalle in Leimen-St.Ilgen erstrahlte am Montagabend, 25. November feierlich in Rot und Weiß. Die Organisatoren und der gastgebende Ortsverein Leimen mit dem Vorsitzenden Matthias Frick hatten der Kreisversammlung 2019 einen würdigen Rahmen bereitet. Schließlich reiste aus Stuttgart ein besonderer Gast an: Die DRK-Landespräsidentin Baden-Württembergs, Barbara Bosch, die genau wie Ehrenpräsidentin Diemut Theato und Leimens Bürgermeisterin Claudia Felden am Tisch der Ehrengäste Platz nahm. Sie und die Delegierten des Kreisverbandes erlebten einen Abend, der von Abschied und Neubeginn geprägt war.

Der Kreisverband wächst kontinuierlich

In Ihrer Eröffnungsrede lobte Barbara Bosch, die selbst vor 42 Jahren ins Deutsche Rote Kreuz eingetreten ist, die etwa 200 Gäste für ihr Engagement. „Wenn ich hier in den Saal blicke, sehe ich viele aktive Rotkreuzler, die sich einsetzen und die mitbestimmen wollen. Sie leben die Demokratie in unserer Organisation, und tragen die Beschlüsse heim in ihre Ortsvereine", so die Präsidentin des Landesverbandes Baden-Württembergs. Nach weiteren Grußworten von Leimens Bürgermeisterin und dem Ortsvereinsvorsitzenden Matthias Frick begann Prof. Dr. Würzner mit dem Jahresbericht des Präsidiums.

Der Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Dafür stehen über 2.000 ehrenamtliche Aktive in 44 Ortsvereinen und über 370 hauptamtliche Mitarbeiter. Die geringe Personalfluktuation zeige, dass der Kreisverband als attraktiver Arbeitgeber geschätzt wird. „Auch Bemühungen, die Arbeitsbedingungen vornehmlich im Rettungsdienst zu verbessern, waren von Erfolg gekrönt", sagte Würzner und verwies auf die Einführung der 38,5-Stunden-Woche an insgesamt vier Standorten.

„Kreisverband in solider wirtschaftlicher Lage"

Dieses Wachstum fand sich auch in der Abteilung Soziale Dienste wieder. Hier entstanden in den letzten zwei Jahren neue Bereiche wie beispielsweise das Integrationsmanagement. Prof. Dr. Würzner schloss seinen Jahresbericht mit dem Hinweis auf die solide wirtschaftliche Lage des Kreisverbandes, der sämtlich Altlasten abgetragen hat. Die sei nicht zuletzt den modernen Strukturen und weitsichtiger Planung zu verdanken. Diese Ansicht untermauerte anschließend Schatzmeister Steffen Stadler in seinem Jahresbericht mit Zahlen. Die Geschäftsjahre 2017 und 2018 wurden mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. „Zukünftige Investitionen wie die neue Geschäftsstelle und Rettungswache in Heidelberg können wir aus einer soliden wirtschaftlichen Lage heraus planen", so der Schatzmeister. Nachdem die weiteren Tagesordnungspunkte „Entlastung des Präsidiums", „Bestellung der Abschlussprüfer" und „Satzungsänderungsanträge" abgeschlossen wurden, kam es zu den Neuwahlen des Präsidiums – und zum Ende einer Ära.

Das Ende einer erfolgreichen Ära

Seit 2007 leitete Prof. Dr. Eckart Würzner den Kreisverband als Präsident. Nun trat er nicht mehr zur Wiederwahl an. In seine 12-jährige Amtszeit fielen einschneidende Ereignisse, darunter die finanzielle Schieflage des KV in den Jahren 2012 und 2013, oder die Suche nach einer neuen Geschäftsführung. „Die Entscheidung, mit Caroline Greiner einer jungen Frau die Geschäftsführung zu übertragen, war damals nicht selbstverständlich", sagte Jürgen Wiesbeck in seiner Laudatio. „Aber sie hat sich als richtig erwiesen.

Dein Weitblick, lieber Eckart Würzner, hat uns die richtige Richtung gezeigt. Du hast uns immer dein Vertrauen geschenkt, aber auch klare Ansagen gemacht", so Jürgen Wiesbeck. „Du wirst uns fehlen. Als unser Ehrenpräsident werden wir dennoch ab und zu auf dich zurückkommen". Prof. Dr. Eckart Würzner wurde zum Abschied für seinen großartigen Einsatz von den stehenden Delegierten und Ehrengästen mit stürmischen Ovationen gefeiert. Ebenfalls aus dem Präsidium verabschiedete sich Filipe Duarte Nogueira, der das Amt als Vertreter der Kreisbereitschaftsleitung mit großem Engagement und Fachkompetenz bekleidet hatte.

Zum neuen Präsidenten wurde Jürgen Wiesbeck ohne Gegenstimme gewählt. Der versprach in seiner Antrittsrede, auch in diesem Amt alles für den Kreisverband zu geben „und für die tollen Menschen, die sich hier im Ehrenamt und Hauptamt tagtäglich engagieren". „Ich bin stolz auf diesen Kreisverband und werde auch das Amt des Präsidenten mit Stolz führen", sagte er nach seiner Wahl. Sein Vorgänger Eckart Würzner bestätigte den Delegierten ihre gute Wahl: „Ich bin sehr erleichtert, dass Jürgen Wiesbeck das Amt übernimmt. Er hat das Herz am rechten Fleck und ist fachlich äußerst versiert. Ich wünsche ihm und Ihnen allen alles Gute für die Zukunft".

Gruppenbild

Anschließend kamen die Delegierten bei Fingerfood und Getränken zusammen und äußerten ihre besten Wünsche – dem einen zum Abschied, dem anderen zum Neubeginn.

Neu oder in neuer Funktion ins Präsidium des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. wurden gewählt:

  • Jürgen Wiesbeck, Präsident
  • Daniel Flegler, Justiziar
  • Guntram Zimmermann, Vizepräsident
  • Andrea Seib-Schöne, Vertreterin der Kreisbereitschaftsleitung
  • Gabi Blaß, Beisitzerin

Aus dem Präsidium scheiden aus:

  • Prof. Dr. Eckart Würzner
  • Filipe Duarte Nogueira

Neu gewählt:

  • Stephanie Reiferscheid, Vertreterin der JRK-Leitung
  • Lars Brade, Rechnungsprüfer

 

Impressionen von der Kreisversammlung 2019

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