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Ein Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie
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Übriger Impfstoff wird nicht weggeschmissen
Den Impfstoff holen die Teams vor jeder Tour im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) im Heidelberger PHV ab. Wenn der mit einer Natriumchlorid-Lösung verdünnt und aufgezogen wurde, bleiben sechs Stunden in denen er verimpft werden muss. Wenn von diesem aufgezogenen Impfstoff nach den Terminen im Pflegeheim etwas übrigbleibt, wird dieser an „Nachrückende" verimpft, die auf einer sogenannten „Whitelist" stehen. „Da stehen nur Personen drauf, die ebenfalls zur priorisierten Kategorie 1 zählen", versichert Mario Strammiello. „Diese „Whitelist" ist eine rechtssichere Lösung für den Umgang mit übriggebliebenen Impfdosen".
Die Bewohner der Alten- und Pflegeeinrichtungen sind zum überwiegenden Teil sehr dankbar für die Impfung und die Arbeit der MITs. Auf Seiten des Pflegepersonals kommt es aber immer wieder vor, dass Unsicherheiten und Desinformationen – häufig aus den sozialen Medien – für Impf-Skepsis sorgen. „Hier fehlt ein Stück weit die medizinische Aufklärung", findet Mario Strammiello. „Gerade in einem medizinischen Beruf sollte man sich nur auf fachlichen Rat verlassen, nicht auf unbelegte Behauptungen."
Durch bessere Aufklärung, mit sauberer Arbeit und dank einem guten Verlauf der Impfungen sollte die Impfbereitschaft unter der Bevölkerung aber weiter steigen, hofft der stellvertretende Kreisverbandsarzt. Nachdem jetzt alle Bewohner der Pflegeheime die Erstimpfung erhalten haben, bleibt den MITs eine kurze Verschnaufpause. Für sie geht der Kampf gegen die Pandemie weiter, wenn die Impfung der Heimbewohner mit der zweiten Dosis ansteht.
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