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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

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DRK Rhein-Neckar/Heidelberg bereitet sich auf Ankunft von Ukraine-Flüchtlingen vor

15.03.2022

Felix Zurbrüggen

Ansprechpartner

Herr 
Felix Zurbrüggen
Kommunikation & Marketing

Telefon:
06221- 90 10 77
Telefax:
06221- 90 10 60
E-Mail an Herrn Zurbrüggen

500 Care-Pakete beschafft und gepackt – Koordinierungsstelle von ehrenamtlichen Einsatzkräften ertüchtigt.

Rund 20 Einsatzkräfte der Einsatzeinheiten (EE) 1 & 2 des Rhein-Neckar-Kreises trafen sich auf dem ehemaligen NATO-Gelände in der Heidelberger Bahnstadt, um dort das ehemalige Warehouse zu einer Koordinierungsstelle der Stadt Heidelberg für Geflüchtete aus der Ukraine umzufunktionieren. Hier sollen Geflüchtete nach ihrer Ankunft registriert werden, mit den Care-Paketen versorgt werden und zur Ruhe kommen können. Dazu errichteten die Rotkreuzler eine Ausgabestelle, eine Sanitätsstation, ein Spielezimmer mit Wickelecke und einen Aufenthaltsraum.

Weiter packten die Ehrenamtlichen über 500 Care-Pakete, mit Hygieneartikeln, Windeln, Nahrungsmitteln, Süßigkeiten und Mal-Sachen für Kinder. Die Utensilien dafür waren im Vorfeld auf Kosten des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg beschafft worden, die Firma Wild spendete zudem eine Palette „Capri-Sun“.

„Überragende Einsatzbereitschaft“


„Die Einsatzbereitschaft unter unseren Ehrenamtlichen ist überragend“ so Einsatzleiterin Yvonne Wiedl. „Wir mussten die Anzahl der Helferinnen und Helfer heute schon begrenzen. Wir hätten noch viel mehr Personal aktivieren können, aber das hätte wegen des Infektionsschutzes und wegen der Arbeitsbedingungen hier keinen Sinn gemacht. Trotzdem sind wir natürlich froh, über diese Motivation unserer Kräfte“, so Yvonne Wiedl. An dem Einsatz beteiligten sich die den beiden Einsatzeinheiten zugehörigen DRK-Bereitschaften Heidelberg Nord, Heidelberg-Stadtmitte und Dossenheim mit ihren Zugführern Dirk Schumacher und Frank Smrcek. Auch Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner besuchte die DRK-Einsatzkräfte, informierte sich über den Aufbau und packte beim Zusammenstellen der Care-Pakete mit an.

Auf dem ehemaligen NATO-Gelände werden noch Vertreter städtischer Ämter ihre Arbeit aufnehmen und die Koordinierungsstelle komplettieren. Nach einem Probebetrieb kann die Koordinierungsstelle ihre Arbeit mit den Geflüchteten aufnehmen. Von hier aus sollen diese dann weiter im Stadtkreis auf Unterkünfte verteilt werden. 

Impressionen vom Koordinierungseinsatz

Die Bildergalerie umfasst 12 Bilder.
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