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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

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Weltrotkreuztag am 8. Mai

08.05.2021

Deutsches Rotes Kreuz fordert mehr Anstrengungen beim Bevölkerungsschutz.

 

Felix Zurbrüggen

Ansprechpartner

Herr 
Felix Zurbrüggen
Kommunikation & Marketing

Telefon:
06221- 90 10 77
Telefax:
06221- 90 10 60
E-Mail an Herrn Zurbrüggen
Die Erfahrungen aus der Pandemie zeigen deutlich: Ein wirksamer Bevölkerungsschutz steht und fällt mit der Qualität der Infrastruktur und dem Engagement der Menschen.

Darauf weist das Deutsche Rote Kreuz anlässlich des Weltrotkreuztags am 8. Mai hin. Die in Baden-Württemberg größte Hilfsorganisation betont die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und fordert eine Stärkung der Strukturen des Bevölkerungsschutzes, um auf zukünftige Herausforderungen zielgerichteter und effizienter reagieren zu können.

„Pandemie war ein enormer Stresstest“

„Unsere stabile und vertrauensvolle Partnerschaft mit den Behörden im Landkreis Rhein-Neckar und der Stadt Heidelberg hat sich in der Pandemie bewährt und hat einen enormen Stresstest bestanden“, so Jürgen Wiesbeck, der Präsident des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg. Stadt und Landkreis können sich auch weiterhin auf das Rote Kreuz und seine Einsatzkräfte verlassen. Mit Blick in die Zukunft weist der Verband darauf hin, dass der Katastrophenschutz auf Dauer mehr Förderung benötige: Die Zuschüsse des Landes und des Bundes reichen nicht aus – beispielsweise hinsichtlich der Unterbringung der Fahrzeuge. Auch der Aufwand für die stetig steigenden behördlichen Anforderungen an die Verwaltungsaufgaben und Ausbildungsstrukturen werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt.

„Die an sich vorbildlichen Einsatzstrukturen müssen gestärkt und endlich komplett durch das Land finanziert werden“, bezieht Jürgen Wiesbeck Stellung. Die fehlenden Mittel könne das DRK als Hilfsorganisation nicht weiterhin mit Spendenmitteln auffangen, der DRK-Kreisverband stelle qualifizierte Einsatzkräfte, die sich ehrenamtlich für den Bevölkerungsschutz engagieren. Deren Motivation werde nicht durch lobende Worte allein, sondern auch durch eine intakte Infrastruktur gefördert. Also dann, wenn die öffentliche Hand die Kosten für Material und Fahrzeuge, deren Unterbringung samt Betriebskosten sowie die Kosten der Ausbildung der Helferinnen und Helfer auskömmlich finanziert.

Hunderte Einsatzkräfte, tausende Arbeitsstunden


Der DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. stellt mit seinen über 2.000 ehrenamtlichen Einsatzkräften das Rückgrat des Bevölkerungsschutzes im Landkreis Rhein-Neckar und der Stadt Heidelberg. Bei der Bekämpfung der Pandemie war das DRK Rhein-Neckar/Heidelberg seit März 2020 mit hunderten Einsatzkräften an verschiedensten Fronten im Einsatz. Dabei wurden mehrere Tausend Einsatzstunden abgeleistet. Aktuell sind über 20 Bereitschaften und Ortsgruppen des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg mit ihren Helferinnen und Helfern in zahlreichen Kommunen mit der Organisation der Teststellen betraut, oder mit der personellen Unterstützung. Seit Anlaufen der Teststationen wurden so bereits über 10.000 Schnelltests an Bürgerinnen und Bürgern, aber auch an Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kindergärten durchgeführt. Darüber hinaus unterstützen Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg die Kreisimpfzentren in Heidelberg-Pfaffengrund, Sinsheim und das Zentrale Impfzentrum im Patrick-Henry-Village und weitere zahlreiche Unterstützungsangebote in den Gemeinden.