geschwungenes Band mit Logo Deutsches Rotes KreuzFoto: Matthias Jankowiak

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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

Langer Anger 2
69115 Heidelberg
Tel. 06221 / 90 10 0
Fax 06221 / 90 10 60

Notruf: Tel. 112 | Krankentransport: Tel. 19222



Hier kommen die Patienten im BärTW

10.05.2024

DRK Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. beteiligte sich am jährlichen Teddybärenkrankenhaus der Fachschaft Medizin



Bild Kontaktperson

Ansprechpartner

Herr 
Felix Zurbrüggen
Kommunikation & Marketing

Telefon:
06221- 90 10 77
Telefax:
06221- 90 10 60

E-Mail an Herrn Zurbrüggen
Das Teddybärenkrankenhaus am Heidelberger Uniplatz ist schon eine feste Institution im Frühjahr. Hier laden Studierende der Fachschaft Medizin Kindergartenkinder ein, um Ihnen spielerisch die Welt der Ärzte, Krankenhäuser und Rettungsdienste näherzubringen. Die Kinder bringen dazu ihre „verletzten“ Kuscheltiere mit, die von den Medizinstudenten behandelt werden. Auch das DRK Rhein-Neckar/Heidelberg ist bei diesem Medizin-Zeltlager mit vor Ort, um den Kindern die Angst vor Sanitätern oder einer Fahrt im Rettungswagen zu nehmen.

Fast tausend Kinder aus 54 Kindergärten kamen in den drei Tagen zum Teddybärenkrankenhaus – ob diese Zahlen sich von einem echten Krankenhausbetrieb stark unterscheiden?

Jedenfalls kann sich die Personalstärke des Teddybärenkrankenhaus durchaus als Maximalversorgung bezeichnen lassen: 254 Studierende wechseln sich in den Schichten an drei Tagen ab. Auch hier gibt es verschiedene Stationen: Die Zahnmedizin ist bei Plüsch-Krokodilen besonders gefragt, es gibt einen Arbeitskreis Impfungen, der die Kinder altersgerecht über den wichtigen „Pieks“ informiert. Ebenfalls altersgerecht wurden Röntgen, Ultraschall und MRT von den Studierenden gebaut, und sogar einen OP gibt es.

Für die akuten Notfälle ist der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg vor Ort. Die auszubildenden Notfallsanitäter Jonas, Linus, Svea, Meliksah und Melina zeigten den Kindern, dass sie hier bestens aufgehoben sind, wenn es drauf ankommt.

Linus erklärte ihnen beispielsweise, was alles in den Notfallrucksäcken drinnen ist, die die Sanitäter überall hin mitnehmen können. Jonas demonstriert kindgerecht, wie jeder Patient im Rettungswagen transportiert wird und welche medizinischen Geräte dort verstaut sind.

Am Ende des Tages haben die meisten Kinder Hemmungen vor dem Krankenhausbesuch oder dem Transport im Rettungswagen abgelegt. 

Denn seit dem Teddybärenkrankenhaus wissen Sie: Die Ärzt*innen und Notfallsanitäter*innen von Morgen werden sie freundlich und einfühlsam behandeln – und schließlich haben auch ihre Kuscheltiere die Einsatzfahrt im BärTW gut überstanden.