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Ein Job, der Körper und Geist herausfordert

 

01.03.2018

Einstellungstest für auszubildende Notfallsanitäter beim DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg: Neben körperlicher Eignung sind auch entscheidende „Soft Skillz“ gefragt.

Mitarbeiter des Rettungsdienstes an Rettungsfahrzeugen
Für die letzte Übung des Tages benötigen die Bewerber Kraft, Koordination und Kommunikation. Der „Patient“, eine etwa 50 Kilo schwere Dummy-Puppe“ liegt reglos im obersten Stock des Hauptquartiers der Berufsfeuerwehr Heidelberg. Angeschlossen an ein EKG, intubiert und mit einem Beutel beatmet, wartet er auf die weitere Versorgung und den Abtransport. Ein Notarzt und zwei Helfer warten auf Anweisungen. Was tun?

Vor dieser Frage standen in der letzten Februarwoche 15 Bewerber für die Ausbildung zum Notfallsanitäter beim DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg. Über 100 Bewerber wollten zum Ausbildungsstart am 1. April 2018 dabei sein, nur 15 wurden zu den Eignungstests eingeladen. Für fünf von Ihnen beginnt die Ausbildung ab April. Der Patienten-Dummy zählte bei den Tests sicherlich zu den schwierigeren Herausforderungen. „Kommunikative Fähigkeiten und Entscheidungsfreudigkeit sind wichtige Kriterien für uns. Das stand bei dieser Übung – neben der körperlichen Herausforderung – im Fokus“, erklärte Ramon Hoeft, operativer Leiter Rettungsdienst. Zusammen mit den Praxisanleitern Matthias Wagner und Matthias Bender begleitete er die Eignungstests.

Rettungssanitaeter tragen einen Verletzten durch ein TreppenhausDie Kollegen der Berufsfeuerwehr Heidelberg stellten freundlicherweise ihre bestens geeigneten Räumlichkeiten für die Einstellungstests zur Verfügung – zum Beispiel die gut ausgerüstete Sporthalle. Hier mussten die Bewerber ihre körperliche Fitness unter Beweis stellen, nachdem sie zuvor bereits einen schriftlichen Wissenstest mit 40 Fragen absolviert hatten. Kraft und Koordination erforderte auch der Wiederbelebungstest.

Für die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter sind zunächst formale Voraussetzungen wie die Mittlere Reife und der Führerschein Klasse B erforderlich. Wichtiger sind die körperliche Fitness und die „Soft Skillz“: „Der Job erfordert eine hohe psychische und physische Belastbarkeit“, erklärt Ramon Hoeft. „Bewerber sollten zudem gute Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität mitbringen“. Zuviel über die gewünschten Eigenschaften der Bewerber will er nicht verraten. Denn schon jetzt können sich Interessenten für den nächsten Ausbildungsstart am 1. Oktober 2018 bewerben.

Nähere Informationen zur Ausbildung zum Notfallsanitäter finden Sie hier.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Berufsfeuerwehr Heidelberg, die uns bei der Konzeption der Einstellungstests geholfen und ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, sowie an die freiwilligen Helfer des DRK Leimen und DRK Heidelberg-Nord und den NotSan-Azubis aus dem ersten Lehrjahr.

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