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Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.
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Schulsanitätsdienst - „SSD – Starter-Kit“
Erfolgreiche Kooperation mit der Barmer Ersatzkasse

 

30.11.2009

Seit nunmehr vier Jahren läuft inzwischen die Kooperation zwischen der Barmer Ersatzkasse und dem Jugendrotkreuz des DRK Landesverbandes Baden-Württemberg. Begonnen hatte alles Anfang 2006 mit 30 Sanitätstaschen, die die Barmer für neu gegründete Schulsanitätsdienstgruppen zur Verfügung gestellt hatte. Nach wenigen Monaten schon war dieses Kontingent erschöpft und wurde von den Verantwortlichen der Ersatzkasse zur großen Freude aller auf unbegrenzte Zeit verlängert.


Schulsanitäter mit ihrer Ausrüstung
Das gemeinsame Ziel der Vereinbarung ist es, Jugendliche zu befähigen, bei Notfällen in der Schule Erste Hilfe leisten zu können und eine sachgerechte Versorgung von verletzten oder erkrankten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vorzunehmen.
Da immer mehr Schulen die Notwendigkeit eines Schulsanitätsdienstes (SSD) erkennen und mit Unterstützung des DRK diese Einrichtung bei sich installieren, konnte das Erfolgsmodell „SSD-Starter-Kit“ Ende 2009 ein kleines Jubiläum feiern. Ende November wurde an der Internationalen Gesamtschule in Heidelberg (IGH) die 100. Barmer-Tasche im Beisein von Bettina Hamberger, Referentin für Ehrenamtsförderung und Freiwilligenarbeit, als Vertreterin des Landesverbandes und Kreisgeschäftsführer Thomas Locher sowie Manuela Schütz, Koordinatorin Schularbeit des Kreisverbandes Rhein-Neckar/ Heidelberg an die stolzen Schulsanitäter übergeben. Unter dem großen Applaus aller Anwesenden, konnten Sara Koch und Timo Schöpe die gut gefüllte Sanitätstasche von den beiden Vertretern der Barmer Ersatzkasse Heidelberg in Empfang nehmen.

Die Hartnäckigkeit dieser beiden Schüler hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg des Projektes SSD an der Internationalen Gesamtschule. Timo Schöpe, selbst aktives Mitglied des Jugendrotkreuzes, nahm Kontakt zum DRK auf, welches in Folge gerne die Grundausbildung der Schüler übernahm und mit Frau Fichtner-Siegel, Frau Schramm und Herr Fänger konnten drei engagierte Lehrkräfte zur Betreuung des Dienstes gewonnen werden. Das Interesse ist so groß, dass die Gruppe bereits 55 „Schulsanis“ umfasst.

Eingeladen hatte die Schulleitung zu dieser Veranstaltung auch alle Klassensprecher und deren Stellvertreter, um diese neue Institution an der Schule auf diesem Wege denen bekannt zu machen, für die sie in der Hauptsache da sein soll – den über 1000 Schülern der IGH. Auch Schulleiter Peter Born zeigte sich in seinen Worten sehr froh über das Stück mehr Sicherheit, welche der Schulsanitätsdienst nun bietet. Sein Lob galt allen Schülern, Lehrkräften und auch dem Roten Kreuz für ihr Engagement. Im Namen der Schule bedankte er sich bei den Vertretern der Barmer Ersatzkasse für die Spende der Grundausstattung, auch die Sparkasse hatte sich mit der Beschaffung einer neuen Krankenliege für das Schulsanitätszimmer und zwei Sets Funkgeräten zur schnellen Alarmierung großzügig gezeigt.

Frau Hamberger machte mit einem Auszug aus einem Zeitungsbericht über die lebensrettende Hilfe eines Schulsanitäters deutlich, dass deren Arbeit nicht selten mehr ist als ein bisschen „Pflasterkleben“, wünschte den frisch gebackenen „Schulsanis“ im Namen des DRK Landesverbandes Baden Württemberg aber gleichzeitig möglichst wenig solcher schwerwiegende Einsätze.

Der Dank der Koordinatorin auf Kreisverbandsebene, Manuela Schütz galt neben den Sponsoren, der Schulleitung und den Schülern vor allem auch den Lehrkräften, die sich bereit erklärt haben, die Erste-Hilfe-AG zu betreuen. Als kleines Dankeschön übergab sie noch ein Computerspiel mit Erste-Hilfe-Simulationen, eine Taschenmaske und eine Kiste mit Übungsmaterialien.

Abschließend bedankte sich Kreisgeschäftsführer Thomas Locher für die bewährt gute Zusammenarbeit mit der Internationalen Gesamtschule, die schon lange Jahre Tradition hat und in der nun mit dem Schulsanitätsdienst ein neues Kapitel aufgeschlagen wird. Begleitet von den besten Wünschen für alle Beteiligten nehmen die Schulsanitäter ab Dezember in zwei Schichten ihren wertvollen Dienst auf.

Manuela Schütz

(Foto: Stefan Kresin)


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