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Testsieger im Hausnotruf

 

27.11.2011

Über 150.000 Kunden, davon mehr als 3500 in der Metropolregion, machen seit Langem die Erfahrung: Der DRK- Hausnotruf ist einfach gut. Seit Herbst diesen Jahres ist es sozusagen amtlich: Beim jüngsten Test der Stiftung Warentest schnitt der DRK- Hausnotruf unter zwölf Anbietern als Testsieger ab.


DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg- Zeil sagte anlässlich dieses erfreulichen Testergebnisses: "Dass wir als föderaler Wohlfahrtsverband private Anbieter um Längen schlagen, macht uns natürlich stolz. Das Test-Ergebnis bestärkt uns in der Strategie, viel Wert auf die persönliche Beratung und Betreuung unserer Kunden vor Ort zu legen."

Der DRK-Hausnotruf setzte sich beim Test mit der Note 2,3 an die Spitze. Das DRK überzeugte mit seinem Kundenservice. Wir zeichneten uns aber auch aus durch unsere Beratung im Vorfeld und bei den ganz praktischen Details bei der Installation des Hausnotruf- Gerätes. In diesem Test wurden drei weitere Hilfsorganisationen sowie acht private Unternehmen einer genauen Prüfung unterzogen.
Viele der getesteten Anbieter gingen nur unzureichend auf die Bedürfnisse älterer Kunden ein. Nach unserer Auffassung jedoch haben ältere Menschen einen besonderen Anspruch, solide und ausführlich beraten zu werden.  Deshalb bekommt jeder unserer neuen Kunden neben dem Beratungsgespräch eine übersichtliche und ausführliche Gebrauchsanweisung zum Nachlesen. Aber wir testen auch jedes neu angeschlossene Gerät gemeinsam mit unseren Kunden.

Für den "Probealarm" konfrontierten die Tester jeden Hausnotrufdienst zweimal mit kleinen gesundheitlichen Problemen und je einmal mit einem Fehlalarm. Die Verbindung zur Zentrale war dabei meist relativ schnell hergestellt. Doch oft blieb nach der Notrufauslösung eine beruhigende Ansprache zu vermissen oder es fehlten ausführliche Nachfragen zur besseren Einschätzung der Notsituation.
Die technischen Geräte ließen sich im Test leicht in Betrieb nehmen, auch sie zu installieren war meist recht einfach. In der Regel müssen nur Kabel in die Telefon- und Stromsteckdose gesteckt werden. Doch nicht immer lösten die Mitarbeiter bei der Einrichtung den Notruf probehalber aus verschiedenen Räumen der Wohnung oder des Hauses aus. Solche Funktionstests sind aber wichtig, damit im Ernstfall die Verständigung reibungslos klappt und die Kunden eine Vorstellung von den Abläufen im Notfall bekommen.

Im Test waren Hausnotrufdienste von Wohlfahrtsverbänden und privaten Anbietern. Die Wohlfahrtsverbände beraten die Kunden meist persönlich in ihrer Wohnung und ein Fachmann schließt die Geräte an, während Privatanbieter meist telefonisch beraten und die Geräte zur Selbstinstallation verschicken. Eine problematische Angelegenheit, wenn insbesondere ältere Menschen feinmotorische Einschränkungen haben.

Die zukünftigen Kunden des DRK haben ein Recht darauf, freundlich, solide und respektvoll beraten zu werden. Denn wer häufig allein zu Hause ist, gesundheitliche Einschränkungen in Kauf nehmen muss, sturzgefährdet ist oder generell ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat, möchte eine solch wichtige Entscheidung in Ruhe abwägen können.

Hans-Jürgen Florenz


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