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Jedermann kann zum Helden im Alltag werden

 

12.07.2012

Manuela Schütz vom DRK stellt bei der Sparkasse Heidelberg die Aktion "Held" vor / Lebensrettung bei Kindern

Manuela Schütz mit Filialdirektor und Filialleiter der Sparkasse
EPPELHEIM. "Erste Hilfe zu leisten, ist kein Hexenwerk!" Dessen ist sich Manuela Schütz sicher und darum verstand sie es, bei den Zuhörern in der Sparkasse Vertrauen zu schaffen. Die Expertin vom Deutschen Roten Kreuz, seit einem Jahrzehnt leitet sie Lehrgänge und koordiniert für den Kreisverband Rhein-Neckar die Schularbeit, weiß: Wer die Basismaßnahmen beherrscht, der handelt richtig in Notsituationen und ist für jeden Verletzten ein "Held" im wörtlichen, im besten Sinne.

Held, die Abkürzung steht für die Vorgehensweise "Hilfe rufen, ermutigen, lebenswichtige Funktionen kontrollieren und eine Decke unterlegen oder zudecken, um einem möglichen Wärmeverlust vorzubeugen".

Die Sparkasse Heidelberg, informierte deren Filialleiter Philipp Renninger später, arbeite schon seit  Jahren innerhalb der Kommune eng mit dem DRK zusammen. Und weil es für Eltern und Großeltern immer bedeutsam sei, mehr über das richtige Verhalten in Notfällen zu erfahren, sei der Vortrag von Manuela Schütz mit dem Themenschwerpunkt "Erste Hilfe bei Säuglingen und Kindern" in die vielfältigen Angebote innerhalb der Erlebniswochen "Faszination Sparkasse" aufgenommen worden. "Erste Hilfe ist 80 Prozent gesunder Menschenverstand", betonte die Referentin. Die Ruhe zu bewahren, dafür plädierte sie besonders und alle eingeleiteten Maßnahmen sollten dem Kinde erklärt werden, um ihm ein wenig die Kontrolle zurückzugeben.

"112", dies ist inzwischen die Telefonnummer, die es zu wählen gilt. Kostenfrei, und damit auch immer mit dem Handy zu erreichen, sorgt diese Nummer in beinahe ganz Europa für die direkte Verbindung zur jeweiligen Rettungsleitstelle. "Wo ist es passiert, was ist passiert und wie viele Menschen sind betroffen?"

Die berühmten W-Fragen sind der Kern eines jeden effektiven Notrufs. Ebenso, wie der Hinweis darauf, welche Verletzung vorliegt und das Warten auf Rückfragen. Die typischen Unfallrisiken in den verschiedenen Lebensphasen skizzierte Manuela Schütz in der Sparkasse an diesem Nachmittag sehr anschaulich. Dass Heranwachsende eine eingeschränkte Wahrnehmung haben und Gefahren oft falsch einschätzen, auch darauf wies sie hin und aus gutem Grunde verzichtete sie darauf, die Herz-Lungen-Wiederbelebung darzulegen.

Hierfür sei in jedem Fall ein kompletter Kurs ratsam, ein Fortbildung, um den eigenen Kindern und Enkeln helfen zu können und die vom DRK regelmäßig angeboten werden.

Im Bild: DRK-Referentin Manuela Schütz mit Sparkassen-Filialdirektor Dirk Winkler (l.) und Filialleiter Philipp Renninger.

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 09.07.2012


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