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„Das wollen wir so nicht stehen lassen“ - Träger der Leitstelle Rhein-Neckar reagieren auf Vorwürfe

 

09.10.2014

„Wir werden personell nachjustieren“

„Das  wollen  wir  so  nicht  stehen  lassen“,  reagieren  die  drei  Träger  der Integrierten  Leitstelle  Rhein-Neckar  in  Ladenburg,  der  Rhein-Neckar-Kreis und  die  beiden  DRK  Kreisverbände  Rhein-Neckar/Heidelberg  und Mannheim  e.V.  auf  die  Vorwürfe  in  der  aktuellen  Berichterstattung  des Mannheimer Morgen (08.10.2014 und 09.10.2014).

„Was in der Zeitung stand, war eine Einzelmeinung, die nach Feedback von weiteren  Kolleginnen  und  Kollegen  aus  der  Leitstelle  so  nicht  von  allen mitgetragen  wird“,  sagt  Kurt  Gramlich,  Rettungsdienstleiter  des  DRK-Kreisverbandes  Mannheim  e.V. Richtig  sei,  dass  es  in  der  Vergangenheit Hinweise von  Mitarbeiterinnen und  Mitarbeitern gab,  die wir  sehr  ernst nehmen,  so  Gramlich weiter. Und  die Träger  der  Leitstelle haben reagiert, betont  Irmgard  Behler,  für  die  Integrierte  Leitstelle  zuständige  Dezernentin beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: „Wir haben ein Gutachten bereits im Mai 2014 in Auftrag gegeben, das die bedarfsgerechte Personalausstattung
in  der  Leitstelle  feststellen  soll“.  Hierfür  legt  der  Gutachter  auch Qualitätsanforderungen zugrunde.

Abschließende Ergebnisse liegen den Trägern der Integrierten Leitstelle seit dem  17.  September  2014  vor.  Diese  zeigen,  dass  bei  der Personalausstattung der Leitstelle nachjustiert werden muss. Das Gutachten kann aber erst umgesetzt werden, wenn die zuständigen Gremien, das sind der Lenkungsausschuss für die Leitstelle und der Bereichsausschuss für den Rettungsdienst,  darüber  beraten  und  beschlossen  haben,  erläutert  Behler die Vorgehensweise. Caroline  Greiner Kreisgeschäftsführerin  des  DRK  Kreisverband  Rhein-Neckar/Heidelberg  e.V.  und  verantwortlich  für  die  Geschäftsstelle  der Integrierten  Leitstelle erklärt,  dass  die  Dispositionszeiten,  der  Zeitraum zwischen  Notrufannahmeende  und  abgeschlossener  Alarmierung, kontinuierlich  erhoben  und  ausgewertet  werden.  Daraus  ist  nachweislich ersichtlich,  dass  die  Dispositionszeiten  im  Rettungsdienstbereich  Rhein-Neckar im Vergleich zu den in ganz Baden-Württemberg ermittelten Zeiten keinerlei  Auffälligkeiten  zeigen und  eingehende  Notrufe  schnell  bearbeitet
werden.

 „Erfreulich ist, dass das verantwortliche Gremium die Einführung eines GPS-gestützten Flotten-Management-Systems zur Unterstützung der Disposition bereits  beschlossen hat und  sich  in  der  Umsetzungsphase befindet“, berichtet  Ralf  Dussinger,  Rettungsdienstleiter  des  DRK-reisverbandes
Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. Die Leitstelle Rhein-Neckar wird somit zu den ersten  Leitstellen  Baden-Württembergs  zählen,  die  mit  dieser  Technik ausgestattet  ist.  Dies  zeigt  auch,  dass  der  Vorwurf  einer  überalterten Technik nicht haltbar ist.

Dass Rettungsmittel in Notsituation auch über die Bereichsgrenzen hinweg eingesetzt  werden, ist  gelebte  Praxis und  im  Zuge  einer  gegenseitigen Unterstützung, die letztlich dem hilfesuchenden Menschen zu Gute kommt, richtig und wichtig.
Die gesetzliche vorgeschriebene Hilfsfrist liegt bei 15 Minuten in 95 Prozent aller  relevanten  Einsätze.  Im  Rettungsdienstbereich  Rhein-Neckar,  der  die beiden  Städte  Heidelberg  und  Mannheim  sowie  den  Rhein-Neckar-Kreis umfasst,  wird  diese  Vorgabe  nicht  eingehalten.  Das  zuständige  Gremium, der  Bereichsausschuss  Rhein-Neckar,  hat  bereits  beschlossen,  weitere
Fahrzeuge  der  Notfallrettung  in  Betrieb  zu  nehmen.  Erste  Verbesserung werden bereits Ende 2014 spürbar werden.

 „Wir  arbeiten  kontinuierlich  und  gewissenhaft  an  der  stetigen  Optimierung unseres  Rettungsdienstes“ stellen  sich  die Träger  der  Notfallrettung ihrer Verantwortung. Die  Versorgung  der  Bevölkerung ist  uns  Herzensanliegen und  Auftrag,  dafür  werden wir  uns  mit  all  unseren  Kräften auch  weiterhin einsetzen.




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