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Kreisverband Rhein-Neckar / Heidelberg e. V.

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Ein großer Schritt für die eigene Persönlichkeit

09.08.2019

Lalie Dörflinger wollte nach der Schulzeit etwas fürs Leben lernen. Ihr 12-monatiger Freiwilligendienst beim DRK Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. hat ihr nicht nur viel Fachwissen eingebracht, sondern auch ihre Persönlichkeit positiv beeinflusst. Und dank FSJ weiß sie jetzt auch, wie ihr Lebensweg weitergehen wird.

 

Die Aufgaben und Möglichkeiten der Freiwilligendienstleistenden beim DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg sind vielfältig: In der Hausnotrufzentrale nehmen sie Notrufe von Senioren an und leisten schnelle Hilfe. Im Krankentransport verlegen und befördern sie zuverlässig Patienten. Und in den Rotkreuzdiensten geben sie nach einiger Zeit eigenständig Kurse für die Bevölkerung in Erster Hilfe. So auch die 19-jährige Lalie Dörflinger, die unsere Abteilung Rotkreuzdienste in den letzten 12 Monaten tatkräftig unterstützt hat – und dabei selbst einige Weichen für ihre Zukunft stellte.

"Zuerst mal habe ich natürlich sehr viel Fachwissen angehäuft im letzten Jahr" sagt Lalie. Zu Beginn ihres Freiwilligendienstes durchlief sie ein Einführungsseminar und hospitierte in drei Erste-Hilfe-Kursen. „Nach der Sanitätsausbildung, die aus 48 Unterrichtseinheiten an sieben Tagen besteht, und einer erfolgreichen Lehrprobe, durfte ich mich Ausbilderin für Erste-Hilfe-Kurse nennen", erzählt sie. Fortan war Lalie in der Abteilung Rotkreuzdienste für die Erste Hilfe in der Breitenausbildung zuständig. Sie bereitete Kurse vor, managte den Materialbestand und beschaffte bei Bedarf Hilfsmittel und Ausrüstung. Und natürlich stellte sie sich vor große Gruppen von fremden Menschen und gab Erste Hilfe-Kurse. „Hätte mir jemand vor meinem Dienstantritt gesagt, dass ich nach einigen Wochen selbstbewusst vor großen Gruppen über Erste Hilfe doziere...ich hätte denjenigen ausgelacht", sagt Lalie.

"Durch die Arbeit beim DRK habe ich einen riesigen Sprung gemacht"


Neben dem medizinischen Fachwissen lernt sie dabei auch viel über sich selbst. Wie präsentiere ich mich vor einer Gruppe? Wie werde ich von anderen wahrgenommen? Und wie verschafft man sich Respekt als Kursleiterin? „Das waren alles Fragen, mit denen ich mich auseinandersetzen musste. Ich würde sagen, ich war am Anfang doch eher ein schüchterner Typ", gibt Lalie zu. „Aber das hat sich während meinem Freiwilligendienst komplett geändert. Ich habe einen riesigen Sprung gemacht durch die Arbeit beim DRK. Ich bin selbstständiger, selbstbewusster...ja auch erwachsener geworden" erzählt sie.

Nicht nur durch ihre fachlichen und persönlichen Fortschritte, empfiehlt Lalie Dörflinger den Freiwilligendienst beim DRK uneingeschränkt weiter: „Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen und in kollegialer Atmosphäre Arbeitserfahrung sammeln. Und durch den fachlichen Austausch bin ich auch darauf gekommen, wie es in meinem Leben weitergeht", verrät sie: Lalie wird nach ihrem Freiwilligendienst Sozialpädagogik und Management in Heidelberg zu studieren – der Tipp einer Kollegin erwies sich für Lalie als Volltreffer.

Der DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg wünscht Lalie für die Zukunft alles Gute und bedankt sich herzlich für ihren engagierten Einsatz!